Kompetenz: Katholischen Glauben feiern - 8. Klasse Liturgische Feiern als persönliches und gemeinschaftliches Beziehungsgeschehen mit Gott erleben und tätig mitfeiern [3E]

Die Sakramente der Kirche als besondere Beziehung zu Gott wahrnehmen, deuten und als Ausdrucksform der eigenen Gottesbeziehung annehmen

Lebensweltbezug / Anforderungssituation

Die Glaubenswelt der Jugendlichen orientiert sich vor allem an den Sakramenten. Im Familienleben sind diese die Glaubenshöhepunkte. Vielen Jugendlichen wird dabei bewusst, dass ihre Gottesbeziehung durch Sakramente bestärkt und vertieft wird. Manche junge Menschen treten in Kontakt mit Personen, die eine nach aussen sichtbare Gottesbeziehung leben. Dies kann sie inspirieren auf eigene Art und Weise zu eigener Gottesbeziehung zu stehen.

Inhaltsaspekte

Firmung und andere Sakramente:

  • Taufe
  • Eucharistie
  • Beichte
  • Ehe
  • Sakrament der Weihe
  • Krankensalbung
Biblische Bezugspunkte
  • Die Taufe Jesu (Lk 3,21f)
  • Das Pfingstereignis (Apg 2)
  • Der eine Geist und die vielen Gaben (1 Kor 12,4-11)
Umsetzungsbeispiele

Zeichen der Nähe Gottes.
Mithilfe von 7 Karten (auf jeder steht ein Sakrament) wird ein Weg gelegt. Weitere 7 Karten - auf ihnen stehen je die Zusagen Gottes - werden zu den passenden Sakramenten gelegt. In einem weiteren Schritt werden weitere 7 Karten dazugelegt: Auf ihnen sind die jeweiligen sakramentalen Handlungen beschrieben. Die einzelnen Sakramente werden mit den Begriffen «einmalig» oder «mehrmals empfangen» ergänzt. Im Anschluss kann diskutiert werden, wo und wie die Sakramente im eigenen Leben wirken, bzw. wie Gottes Nähe spürbar ist.
(Vgl. Spirit of my life: Impulse zur Firmung von Marcus C. Leitschuh und Peter Jansen, Butzon & Bercker: 2015)

 

In der Gruppe überlegen sich die Jugendlichen mindestens fünf Fragen rund um Pfingsten / Heiligen Geist. Es wird ein Fragebogen erstellt und im Anschluss werden mindestens zehn Personen in der Schulumgebung oder im Dorf befragt. Die Ergebnisse werden ausgewertet und der Klasse präsentiert. Im Brainstorming werden Alltagsbegriffe zum Wort «Geist» gesammelt. Darauf folgt ein Lehrerinput zu: Der Geist Gottes im Alten Testament. In einem weiteren Schritt werden die Begriffe zu Ruach gegenübergestellt mit dem Text vom Song RUAH von Michael Patrick (Paddy) Kelly. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Musik die Dynamik des Begriffes widerspiegelt.
Nachdem die Jugendlichen den Psalm 104,24-33 gelesen haben, wählen sie einzelne Wörter, Wortgruppen oder Sätze aus, die ihnen bedeutsam erscheinen. Diese werden zu einem neuen Text zusammengesetzt und zur Musik des Songs RUAH vorgetragen.
(Vgl. «ZeitspRUng», auf: https://akd-ekbo.de/wp-content/uploads/zeitspRUng_Sonderheft-2018.pdf )